Guten Tag.
Prolog
Diese neue Subdomain ist heute im Strom des Internetzes erschienen.
Eine Lichtgeburt quasi.
Vielmehr aber wohl die Ausgeburt eines sich hoffnungslos selbst überschätzenden Kleingeistes, der hier eine weitere Spielwiese seiner fragwürdigen Kreativität erschaffen hat.
Sinn dieses Unsinns ist die Zurschaustellung von handverlesenen (un)bewegten Bildern, die in Bewegung versetzt bewegend sein können oder auch nicht.
Oder anders beschrieben:
ich habe mich aufgrund meiner gewonnenen Erkenntnisse und Eindrücke über die Wirkung von kurzen Video-Clips anderer Knipskistenartisten inspirieren lassen.
Wie bei allen amateurhaft zusammengestrickten Bilderfilmchen ist somit die Wirkung meiner Bemühungen ebenfalls nur reine Geschmackssache und keinesfalls ernst zu nehmen.
Denn hier handelt es sich – wie immer – nur um meinen persönlichen Spaß, den niemand gut finden muss.
Aber der Unterhaltungswert solcher Darbietungen ist unstrittig, weil es nicht nur was zu gucken und zu staunen gibt, sondern der Unsinn auch mit einer musikalischen Klangdarbietung begleitet wird.
Multimediales Nutzererlebnis würden Apple und Microsoft und all die anderen Softwareheinis drauf sagen, die die Menschheit mit ihren Bemühungen zur Reizüberflutung in den Wahnsinn treiben.
Warum soll also nicht auch ich sowas tun dürfen ….
Vorgeschichte
Bis sich hier was getan hat, verging schon eine geraume Zeit, weil ich mir selbst nicht klar war, WIE GENAU und vor allem WOMIT (also die dafür erforderliche Software ist gemeint, denn Fotos hab ich ja mittlerweile schon ziemlich viele, die ich für sowas benutzen könnte …) ich das Projekt zumindest halbwegs ansehnlich und möglichst ästhetisch anfeuern kann.
Als Grundlage sollte eine Art Dia-Show dienen.
Lightroom kann sowas generieren. Sogar mit Klangdateien. Aber MEINE Version ist für diese Funktion stark eingeschränkt, weil ich Adobe nicht gestatte, Geld und schon gar keine persönlichen Daten von mir zu bekommen, und die deshalb auch nicht wissen müssen, was ich als ambitionierter Amateur mit deren zu Recht sehr teuren Software so veranstalte. Deshalb hab ich die Software in der Firewall mit den passenden Regeln komplett geblockt mit dem nicht wirklich von mir erwünschten Erfolg, dass die jetzt auch keine Diashow-Videos exportieren kann.
Aber eins geht eben nur.
Und so muss ich nun über Umwege meine Vision(en) zusammenbasteln.
Technik
… ist bei solchen Freizeitbeschäftigungen vorrangig notwendig.
Ohne geht ganix.
Das fängt ja schon bei den lichtbildartistischen Bemühungen an.
Ohne Digitalknipskiste also kein Digitalfoto, das sich hier ansonsten mit aufwändigen und teuren Umwegen nicht darstellen lassen würde.
Und ohne Software keine Nachbelichtung.
Wie aufwändig man die Nachbelichtung treiben will, bleibt jedem selbst überlassen. Ich persönlich stecke viel Zeit und Aufmerksamkeit in den Prozess. Was man bei den hier dargestellten Internetzschnipseln leider nicht erkennen kann. Dafür ist die Auflösung der Bilder mediumbedingt viel zu schwach. Aber für die gelegentliche Unterhaltung dann doch brauchbar.
Bridge
In der Brigde sichte ich die Fotos und beschrifte die (möglichst sinnvoll und aussagefähig). Die vorhandenen Meta- und EXIF-Daten werden ergänzt und machen es möglich, Fotos wiederauffindbar und/oder sortierbar zu machen. Über die Brigde werden die Fotos in Camera RAW mehr oder weniger aufwändig nachbelichtet und bei Bedarf dann auch in Photoshop erheblich nachkorrigiert. Manche würden „verfälscht“ drauf sagen, das trifft aber nicht wirklich den Kern. Ich mag nämlich keine Propagandafotos, die zeigen, was jemand sehen SOLL.
Photoshop
… dürfte für jeden ein Begriff sein und der Bildbearbeitungs-Software haftet auch ein gewisser Schmuddelruf an, weil Photoshop es ermöglicht, Bildaussagen ERHEBLICH zu verändern.
Aber bei sachgemäßer Anwendung erhält man überzeugende Ergebnisse, die man nur allein mit dem Kamera-Foto so nicht erhält.
Erst DANN werden die nach Lightroom kopiert.
Lightroom
ist meine absolute Bildarchivierungs-Software. Die kann auch nachbelichten. Aber die Hauptaufgabe ist, die Fotos auf die Web-Seiten zu verteilen.
Und die Fotos im Ausschlußverfahren so sortieren zu lassen, dass Fotogruppen entstehen. Die gewonnenen Einzelbilder werden dann mit geringer Auflösung in einen separaten Ordner exportiert. Und der dient dann als Quellordner für die Diashow.
Filmora Wondershare
ist eine einfach zu bedienende Software für die manuelle und somit kontrollierbare Erstellung von Diashows und deutlich komfortabler und schneller als After Effects. Auch der Export der Diashow-Datei geht zackiger.
Das Video-Ergebnis wird dann bedarfsweise in eine Premiere-Vorlage eingebunden.
Premiere
… lässt sich für den Feinschliff der Diashow und der hinzuzufügenden Klangdateien dann doch besser und präziser und vor allem vielfältiger bedienen als Wondershare. Allerdings wird das Ergebnis dann mit höchster Qualität in eine deshalb extrem großvolumige AVI-Datei gerendert. Die muss dann im Media-Encoder wieder für das Internetz runterskaliert werden.
Audition
ist für die Klangbilddateibearbeitung unerlässlich. Die Klangquellen (im WAV und MP3 Format) schneide ich passend zu und vor allem gerne ab. Aus den extrahierten Klangschnipseln setz ich dann eine Spur zusammen, die hoffentlich dann auch so lang ist, wie das Video.
Epilog
Das Ergebnis reicht für’s Internetz. Wenn man aber die Original-Datei dagegenhält, möchte man die schwachbrüstige Internetzdarstellung lieber nicht angucken.